Die 5 Grundregeln für sinnvolle Investments in Edelmetalle

Griechenland hin, Griechenland her. Aktien rauf, Aktien runter. Staatsanleihen sind sicher, Staatsanleihen sind toxisch. Die aktuelle Finanzmarktsituation zeigt einmal mehr, dass der erfolgreiche Investor breit aufgestellt sein muss. Außerdem haben sich Anlagen in Edelmetallen als sehr sinnvoll erwiesen und waren in den vergangenen Jahren nicht nur Sicherheitsanker sondern sogar Performancetreiber in vielen Portfolios. Deshalb die 5 wichtigsten Regeln für sinnvolle Edelmetallinvestments:
Regel 1: Gold ist ein Edelmetall, aber Gold ist nicht das einzige Edelmetall.
Wer an Edelmetalle denkt, denkt meist an Gold. Doch das Spektrum für Geldanlage in Edelmetalle ist viel größer. Weitere wichtige Metalle sind Silber, Platin und Palladium. Auch diese sollte man im Auge behalten und in der Anlagekategorie „Edelmetalle“ mit Ihnen diversifizieren. Zum Teil ergeben sich sehr vorteilhafte Korrelationseffekte unter den Metallen. Beispielsweise zwischen Gold uns Silber, nachzulesen im Silberforum.

Regel 2: Was der Staat nicht bekommt, bekommt der Anleger.
Anleger mit Köpfchen können steuerfrei verdienen. Gewinne aus Goldspekulation sind nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei – auch in Zeiten der Abgeltungsteuer. Einzige Bedingung: das Gold muss physisch gehalten werden. Zertifikate und Exchange Trades Commodities (ETC) sind also steuerlich benachteiligt. Alle physischen Anlagen außer Gold unterliegen der Umsatzsteuer. Wer also Silber, Platin oder Palladium kauft, greift besser auf Wertpapiere zurück.

Regel 3: Geld das man nicht ausgibt ist verdientes Geld.
Gerade bei Edelmetallen gibt es große Kostenunterschiede zwischen den Anlageformen. Wer diese gering hält kann sich ordentliche Vorteile erwirtschaften. Hauptkostentreiber sind Verwahr-, Transport- und Prägekosten. Lieber zu Barren greifen, als zu Münzen. Die Münzen sind zwar schöner aber auch teurer in der Herstellung.
Metalle in Physischer Form sollten in einem Tresor verwahrt und versichert werden. Wer Gold kauft und Verkauf muss Preisunterschiede zwischen An- und Verkaufskurs hinnehmen, mit denen die Kosten für den Transport abgedeckt werden. Verwahrung und Transport sind bei ETC’s wesentlich günstiger (z.B. Xetra-Gold).

Regel 4: Informationen sind der Treibstoff der Börsen.
Wie bei allen Anlagen gilt: Wer kaufen will sollte wissen, was er tut. Wer bereits gekauft hat, sollte wissen, was er besitzt. Die besten Infos zu den Edelmetallen gibt es nicht von einem Berater, der von Provisionen getrieben wird, sondern im Netz, zum Beispiel im Silberforum.

Regel 5: Auch in Edelmetalle solle nur Geld investiert werden, das man übrig hat.
Geld das man nicht hat, oder schon fest für den Kauf eines Autos oder ähnlichem verplant ist, sollte nicht in die Spekulation fließen. Am besten nur Geld einsetzen, das man nicht vermissen wird, wenn man es verliert. Der Handel mit Geld, das man nicht hat, beeinflusst das Urteilsvermögen und führt zu Fehlentscheidungen.

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