Der Lesezirkel- was bietet er und für wen lohnt es sich?

Ob nun Student, Teenie, Technik-Begeisterter, Hausfrau, Mutter oder Heavy Metal- Fan – sie alle haben eines gemeinsam: Für jeden von ihnen gibt es die passende Zeitschrift. Von Schminktipps und den neusten Sommermode-Trends über leichte Rezepte und raffinierte Angler-Ausrüstungen, die Auswahl ist groß. Zeitschriften informieren, geben Anregungen und halten auf dem Laufenden. Egal, zu welchem Thema. Doch sie haben ihren Preis. Für manch eine Ausgabe bezahlt man schon mal fünf bis sechs Euro, und damit ist die Grenze noch nicht erreicht. Aber auch das Abonnement der günstigen Lieblingszeitschrift wird auf das Jahr gerechnet doch recht teuer. Dabei landen die meisten Zeitschriften nach dem Lesen in der Papiertonne.

Lesezirkel als intelligente Alternative

Das Mieten von Zeitschriften jeglicher Art hat sich bewährt. Immer mehr Unternehmen beziehen das Material direkt vom Verlag und stellen Mappen zusammen, die dann meist wöchentlich den Teilnehmern zukommt. Noch günstiger wird es, wenn man sich beispielsweise auch mit der vorletzten Ausgabe zufrieden gibt. Viele Anbieter staffeln die Preise nach der Aktualität der Zeitschriften. Hierbei können durchaus bis zu 50 % der ursprünglichen Kosten eingespart werden. Die Zeitschriften werden über einen gewissen Zeitraum ausgeliehen und nach Ablauf dieser Zeitspanne wieder abgeholt. Dieses ökonomisch wertvolle Prinzip stößt besonders bei Arztpraxen, Friseursalons und anderen Dienstleistern auf großes Interesse, doch auch Privathaushalte nutzen diese Möglichkeit immer häufiger.

Lesezirkel überall in Deutschland

Das Konzept hat sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt. So sind die dafür zuständigen Unternehmen mittlerweile in ganz Deutschland vertreten. Lesezirkel gibts auch in Mannheims Umgebung, ein Beispiel hierfür ist die „Bunte Mappe“, ein Mannheimer Unternehmen, das bereits seit 1948 besteht. Es stellt eine breite Auswahl an Zeitschriften zur Verfügung und stellt auch Mappen nach persönlichen Vorstellungen zusammen.

Gut informiert trotz Sparsamkeit

Viele Dinge werden teurer, und davon sind auch immer mehr Verlagsprodukte betroffen. Bibliotheken erfreuen sich zunehmend an Beliebtheit, da es für viele Menschen einfach ausreicht, etwas zu lesen und danach weiterzugeben. Der Gedanke, dass dies auch mit Zeitschriften möglich ist, kommt den Meisten gar nicht erst. Doch Lesezirkel existieren schon seit vielen Jahren und gerade in der heutigen Gesellschaft, wo Sparen oftmals zum Sport geworden ist, stößt dieses Konzept auf positive Resonanz. Denn selbst das Internet ersetzt nicht die Fülle an Material, die sich in Zeitschriftenständern sammelt.

Für Dienstleistungsunternehmen und Privathaushalte gleichermaßen

Nutzt man aus beruflichen Gründen eine Vielzahl von Verlagsprodukten, die dann auch noch durch viele Hände gehen, ist es immer sinnvoll, sich nach einer günstigen Alternative umzusehen. Der Vorteil des Lesezirkels für Unternehmen liegt hier auf der Hand. Doch auch Privatpersonen nutzen – teilweise sogar häufiger – die Dienste der Lesezirkel. Es lohnt sich in jedem Falle. Voraussetzung ist dabei allerdings immer, dass gelesene Zeitschriften sowieso keinen Nutzen mehr für den Leser haben. Wer sammelt, sollte natürlich auf Lesezirkel verzichten.

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